Nachwuchsförderung: interdisziplinäre Doktorandenprogramme am KIT
Fächerübergreifende Ausbildung
-
- Schlüsselkompetenzen und Fachwissen: Nachwuchswissenschaftler erwerben beides in den Helmholtz-Graduiertenschulen und Kollegs Bild: KIT
Die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren fördert in den kommenden sechs Jahren vier interdisziplinäre Doktorandenprogramme am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
Die Helmholtz-Graduiertenschulen und -kollegs kombinieren eine interdisziplinäre Doktorandenausbildung mit der gezielten Vermittlung von überfachlichen Kompetenzen. Die verschiedenen Angebote decken die Bereiche Biotechnologie, Teratronik – also dem Grenzbereich zwischen Elektronik und Photonik – Erde und Umwelt sowie Energie ab. Folgende Einrichtungen bieten die interdisziplinären Ausbildungen an:
Die KIT-BioInterfaces International Graduate School ist eine gemeinsame Einrichtung des KIT und der Universität Heidelberg. Ziel ihres Helmholtz-BioInterface-Programms ist es, Fachwissen aus der Biologie, der Chemie, der Physik, den Materialwissenschaften, der Informationstechnologie sowie der Mikro- und Nanotechnik miteinander zu verbinden und in Anwendungen für die Biomedizin und die Industrie zu übertragen.
Das Helmholtz-Programm Teratronik ist eine gemeinsame Ausbildungsplattform von zahlreichen Instituten des KIT. Ziel ist es, fächerübergreifende Forscher und Entwickler auszubilden, die über Kompetenzen im gesamten elektromagnetischen Spektrum verfügen und die sich den Herausforderungen zukünftiger elektronisch-photonischer Systeme stellen können. Ihr Einsatzfeld liegt auf den Gebieten der Medizintechnik, der Sensorik- und Sicherheitstechnik, der Kommunikation, aber auch der Energietechnik.
Das Helmholtz-Kolleg Mechanismen und Interaktionen des Klimawandels in Bergregionen (MICMoR) konzentriert sich auf die Erforschung von Wechselwirkungen an den Grenzflächen zwischen der Atmosphäre, der Biosphäre und der Pedo- und Hydrosphäre (A-B-PH) in Bergregionen, also auf die Berührungspunkte zwischen Klima, Pflanzen- und Tierwelt, Gewässern und Boden.
An dem Helmholtz-Kolleg Energieszenarien – Konstruktion, Bewertung und Auswirkungen sind neben dem KIT und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt als Kooperationspartner auch die Universität Stuttgart und das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) beteiligt. Ziel des Kollegs ist es, Doktoranden ein umfassendes Verständnis für Energieszenarien zu vermitteln, von modelltechnischen über ökonomische bis hin zu philosophischen Fragen. Das Progamm vereinbart daher unter anderem die Erstellung und Analyse von Energiesystemen mit ihrer Bewertung und der Erforschung ihrer Folgen in Energiepolitik und öffentlichen Debatten.
· Weitere Informationen: www.kit.edu/besuchen/pi_2011_6559.php


