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 Dossier > Sterilisation


Den Keimen zu Leibe gerückt

Viren, Bakterien, Prionen. Sie finden sich überall und auch auf Medizinprodukten. Um sie unschädlich zu machen, erfindet die Technik immer neue Möglichkeiten, auf chemischer oder physikalischer Basis. Was es hier zu berichten gibt, lesen Sie in diesem Dossier. Wenn es die Technik einmal gibt, ist darüber hinaus aber natürlich auch wichtig, ob und wie sie sich in den Fertigungs- und Lieferprozess einbinden lässt.


02.06.2010 // Fachartikel
 
Sterilisation: Neues Verfahren für hermetisch verschlossene Verpackungen

Wirkt im Inneren

Auf dem 11. Würzburger Medizintechnik-Kongress hat Prof. Dr. Jürgen Engemann eine neue Technologie für die Sterilisation luftdicht verpackten Materials vorgestellt. Das plasmabasierte Verfahren ist flexibel einsetzbar und sehr kostengünstig.

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10.08.2009 // Anwenderbericht

Gas-Plasma-Sterilisation: Geeignet für empfindliche Produkte

Erst verpacken, dann sterilisieren

Eine Meise-Mitarbeiterin schiebt den mit Sterilisationsgut beladenen Transportwagen in die Steriplas 1000 Bilder: Knauer, Medsys
Die Gas-Plasma-Sterilisation ist besonders gut für thermolabile Kunststoffe und für hochwertige elektronische Bauteile geeignet. Als Lohnsterilisierer macht die Meise GmbH das Verfahren auch anderen Medizintechnik-Unternehmen zugänglich.
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10.11.2008 // Fachartikel

Aufbereitung von Medizinprodukten: Diskussion um einen potenziellen neuen Wettbewerbsfaktor

Zwischen Risiko und Sparkurs

Je länger und schmaler die Strukturen eines Medizinproduktes sind, desto größer ist die Herausforderung für die Aufbereiter. Für manchen schwierigen Fall lässt sich dennoch eine wirtschaftliche Lösung finden – andere Produkte müssen nach einmaligem Gebrauch in den Müll Bild: Vanguard
Die Hoffnung auf sinkende Kosten im Gesundheitswesen ist ein starkes Argument für die Aufbereitung von Medizinprodukten. Dafür müssen aber die Produkte und die Aufbereitungsanlagen geeignet sein. Auf die Hersteller könnten daher neue Anforderungen zukommen.
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10.11.2008 // Interview

Aufbereitung: Verbesserungen bei Maschinen und Schulung des Personals

„Sichere Prozesse sind entscheidend"

Prof. Dr. Heinz-Peter Werner leitete bei der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) die Fachkommission Aufbereitung und ist Leiter des Centrums für Hygiene und medizinische Produktsicherheit (Hygcen) in Schwerin
Ohne Aufbereitung von Medizinprodukten wird es auch in Zukunft nicht gehen. Um sie sicherer zu machen, muss man bei Maschinen und Prozessen ansetzen und das Personal qualifizieren. Vorbildliche Hersteller optimieren auch ihre Anleitungen, sagt Prof. Dr. Heinz-Peter Werner von der DGKH.
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18.04.2008 // News

Strahlensterilisation: Automatisierte Anlage arbeitet just in time

Keimfrei in drei Stunden

Um die gleichmäßige Durchdringung der zu sterilisierenden Einheiten zu gewährleisten, lassen sich die Kartons bei Bedarf automatisch um 180 Grad wenden, um dann kopfüber ein weiteres Mal durch die Bestrahlungsanlage zu wandern Bild: BGS
Wer den Aufwand für eine eigene Bestrahlungsanlage zum Entkeimen scheut, kann diese Aufgabe einem Dienstleister übertragen. In Saal betreibt BGS dazu eine hochautomatisierte Anlage, die Elektronenstrahlen nutzt. Der Lkw-Fahrer kann jetzt auf die Produkte warten und sie gleich wieder mitnehmen.
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18.04.2008 // Fachartikel

Gas-Plasma-Sterilisation: Kunststoffe ohne Nebenwirkungen behandeln

Sauber im Schongang

Routinekontrollen der Bioindikatoren, die Sterilisations- Expertin Nicole Kinze hier durchführt, lassen sich auch problemlos beim Kunden vor Ort vornehmen
Vertragen empfindliche Werkstoffe keine hohen Temperaturen, kann die Gas-Plasma-Sterilisation mit Temperaturen bis 55 °C eine Alternative sein. Der Verfahrenspezialist Meise liefert nicht nur das entsprechende Know-how, sondern bietet bei kleineren Stückzahlen auch die Lohnsterilisation an.
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